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Classic Car Festival in Nogaro

Am Wochenende 8./90.10. fand das Oldtimer-Treffen Classic Car Festival auf der Rennstrecke Circuit Paul Armagnac in Nogaro statt. Es sollen ca. 20.000 Zuschauer und 1.000 aktive Teilnehmer gekommen sein! Am Sonntag war ich auch dabei – als Zuschauer.

Höhepunkt des Tages war die Parade der aktiven Teilnehmer in ihren Autos auf der Rennstrecke.  Neben den ganz alten „Schätzchen“ waren vor allem Wagen nach 1950 dabei.

Vor und nach dem Défilé waren die Fahrzeuge auf den Plätzen vor der Rennstrecke aus der Nähe zu bewundern.  Dieser De Dion-Bouton war nicht bei der Parade dabei.Und dieser Ford auch nicht: Ausgerechnet neben dem Ur-Ford hatte man den Ferrari 812 Superfast geparkt! Er war aber nicht der einzige moderne Sportwagen auf dem Treffen. Einige Händler hatten neuere Modelle mitgebracht, zum Beispiel den BMW i8. Zurück zu den Oldtimern! Geht das Dreirad von Morgan noch als Auto durch? Dass das hier ein Auto ist, daran zweifelt niemand.  Hier neben einem Abklatsch für den europäischen Markt, dem Capri – ursprünglich mit einem V4-Motörchen und ungeheuren 75 PS unter der langen Haube. 🙄  Mehr PS hatte dieses US-Fahrzeug 🙂  Meinen Favoriten sah ich zwar bei der Parade, aber nicht in der Ausstellung. Erst auf dem Parkplatz, nicht weit von meinem Pony, stand er auf dem Hänger. Leider war er heftig für die Rennstrecke umgebaut worden. Dennoch hat er mich an meine Zeit als autofahrender Student erinnert.  :mrgreen:

Leider wurde das Festival durch ein schweres Unglück am frühen Sonntag-Nachmittag beeinträchtigt: Ein Leichtflugzeug stürzte am benachbarten Flugplatz auf die Wiese zwischen Landebahn und Rennstrecke ab. Wegen der Lösch- und Bergungsarbeiten blieb die Rennstrecke dann gesperrt.

Sontagsausflug

Sonntag schien die Sonne, ein privater, kommerzieller Ausflugsgarten („jardin remarquable“) feierte sein 25-jähriges Jubiläum: Warum also nicht am Nachmittag dort einmal hinfahren?   So haben auch viele andere Leute gedacht.  😀

Und an der schmalen Landstraße am Garten parkten auf einer Seite schon viele Autos – die meisten übrigens links. Wir fuhren hinter einem kleinen Campingwagen an der parkenden Schlange vorbei und fanden einen Parkplatz, ebenfalls links, der nicht zu weit vom Ziel entfernt war. Der Campingwagen vor uns hatte den Gegenverkehr „geräumt“.  😎
Zurück wollten wir, meine Frau und ich, nicht die enge Straße mit den parkenden Autos zurück. Doch das liebe Navi führte mich auf Oschsenpfaden im Kreis an den Ausgangspunkt zurück statt daran vorbei.  🙄 Zum Glück kam mir kein Bauer mit seinem Traktor entgegen. Dass die Bauern schon vorher ganze Arbeit geleistet, haben, sah ich dann zu Hause an der geringen Anzahl an Insekten auf meinem Auto!

Also doch an den parkenden Autos (rechts) vorbei und dem Gegenverkehr (links) ausweichen. Da wird der 2m-breite Mustang noch breiter, auch bei angeklappten Spiegeln.  😳  Mühsam, im Schritttempo oder noch langsamer kamen wir, einige andere Autos und mein Pony, voran. Bei den letzten Autos des Gegenverkehrs stockte es dann endgültig. Rechts parkten die Autos ein wenig zu weit in der Straße – die Fahrer wollten beim Aussteigen wohl nicht im Graben landen  :mrgreen:  – links war eine Einfahrt, aber der Beton-Randstein der Einfahrt über den anderen Graben schreckte den Fahrer des letzten Autos davon ab, etwas in die Einfahrt einzubiegen.  Kurzer Hand stieg er dann aus, klappte die Spiegel der parkenden Autos an und winkte mich netterweise durch.  🙂  Trotz Klimaanlage wurde mir warm im Wagen!
Mein Hintermann (-frau?) war längst mit den Nerven am Ende und hatte ein Hupkonzert begonnen.  👿  Ja, so ein alter C3 ist auch nur halb so breit – und so wie er aussah, kam es auf ein paar Schrammen mehr auch nicht an.
Nachdem damit der Gegenverkehr vorbei war, die Parkschlange fast am Ende, konnte ich sanft auf die erlaubten 90 km/h beschleunigen und dem C3 hinter mir freie Fahrt bieten, die dieser aber leider nicht nutzen konnte 😛 , weil er wohl einige Stunden mehr benötigt, um auf 90 km/h zu kommen, jedenfalls viel länger als der Blutdruck seines Fahrers auf 200!  😡
Auf dem Rest der Strecke erfreute mich das Navi dann noch dadurch, dass es mich über eine Stichstraße in den nahen Stausee schicken wollte!  🙁  (Der See existiert seit 25 Jahren, ist aber auch heute auf Bing-Karten noch nicht zu finden. Aber wer benutzt die schon – außer meinem Sync2-Navi?)

Ein Ausflug ins Somontano

Zu Beginn der Grillsaison wollte ich gern noch die Weinvorräte auffüllen – besonders mit sommerlichem Rosé bzw. Rosado.  Außerdem bot es sich an, mit dem neuen Auto einmal durch die Berge fahren.  Also wählte ich als Ziel das Somontano, das wir schon letztes Jahr besucht hatten. Ich kenne keine anderes spanisches Weinbaugebiet, das eine solche Bandbreite verschiedener Rebsorten zu bieten hat.

Ich wollte zumindest auf der Hinfahrt den kürzesten Weg durch den Tunnel von Bielsa nehmen. Auf der halben Strecke dahin stand das Schild, das über den Tunnel informiert und diesmal die Sperrung am Tage verkündete.  🙁  Da ich keine Lust hatte, dort auf die Nacht zu warten, kehrte ich um, fuhr nach Montréjeau und von dort durch das Val d’Aran und den Tunnel von Vielha auf die andere Seite der Pyrenäen. Mustang_imGebirge_01_KC

Das Navi hat mich dann auf der Hinfahrt über eine wenig befahrene, landschaftlich schöne Nebenstrecke mit engen Kurven und schmalen Tunnels Isabena_TalKC Richtung Graus und dann weiter Richtung Barbastro geführt .

Basilika von Graus
Basilika von Graus

Bevor ich zum Hotel fuhr, habe ich noch Rosé und Rotwein bei Bodegas Enate eingekauft.

Iglesia Santiago in Bierge
Iglesia Santiago in Bierge

Bei dem Dorf Bierge mit seiner alten gotischen Kirche habe ich in einer Hosteria übernachtet.

Bierge_HosteriaDeGuaraKC
Hosteria

   Bierge_RioAlcanadreKCBierge_Stauwehr_02KC

 

 

 

Am nächsten Morgen habe ich zwei Bodegas besucht,

  • zuerst Bodegas Viñas del Vero, wo ich einen Rosado von Pinot Noir und zwei rote Crianzas kaufte, BodegasVinaDelVeroKC
  • dann zu Bodegas Pirineos, wo ich mich zwischen zwei Rosados nicht entscheiden konnte und beide nahm, sowie den bereits bekannten Roten kaufte.

Danach ging es zurück nach Frankreich durch den Tunnel von Vielha – auf der gut ausgebauten Nationalstraße. (Ein Vorbild für Frankreich! 😉  )

Mein Auto hat mich dabei geradezu begeistert, wie leichtfüßig es sich auch über kleine Paßstraßen, enge Kurve und Serpentinen bewegen lässt. Da vergisst man glatt seine Größe und sein Gewicht.   :mrgreen:

Und der Wein im Kofferraum wurde reichlich durchgeschüttelt.   🙄

Eine angenehme Überraschung gab es  auch mit dem Benzinverbrauch.  🙂  Ich hatte gleich bei Grenzübergang voll getankt und natürlich auch auf dem Rückweg direkt vor der Grenze. Der Verbrauch in Spanien blieb knapp unter 9 l/100km !

Mit der Tankladung muss ich jetzt noch weiter auskommen, da hier in Frankreich das Benzin knapp geworden ist. Vielen Dank liebe Gewerkschaften und Streikende, so wirbt ihr kurz vor der Fussball-EM für den Tourismus!  🙂

 

Ein neues Pony

Pferdezucht gehört hier zu den bevorzugten Hobbies der Zugezogenen. Da wollte ich auch nicht abseits stehen und habe mir ein Pony zugelegt, eigentlich mehr einen Mustang (oder ein paar hundert, je nach Sichtweise).  😎 Hangar_mitMustang_01KC

Im alten Pferdestall kommt der Schimmel erst einmal nicht unter, weil erstens die Tür zu schmal wäre (auf dem Bild unten ganz rechts mit dem Hufeisen)  und zweitens dort längst die Heizung untergebracht ist.  🙂  Hof_mitMustang_02KC