Kenia-Reise: Nairobi

Diesen Herbst ging es nach Kenia, um (wilde) Tiere zu schauen. Die Bevölkerung dieses Landes ist in der letzten Jahrzehnten geradezu explodiert von ca. 6 Mio. Menschen in 1950 auf fast 50 Mio. in 2017! Ist da noch Platz für Tiere?

Allerdings waren die ersten Tage in der Umgebung von Nairobi eher der dänischen Schriftstellerin Karen Blixen, die sich dort als Kaffee-Farmer versuchte, und ihrem Liebhaber Finch Hatton gewidmet. 🙄

Ich hätte ja lieber eine Stadtrundfahrt durchs Zentrum von Nairobi gemacht, weil ich 1975 schon einmal dort war.

Also mussten wir zuerst das Haus von Frau Blixen besuchen.

Haus – Gartenseite
Gepflegter Garten hinterm Haus

Das Abendessen nahmen wir im Carnivore-Restaurant in Nairobi ein. Das Restaurant war berühmt dafür, Fleisch wilder Tiere zu grillen und auf Spießen zu servieren. Mittlerweile ist Wild verboten. Die Qualität des angebotenen Fleisches war auch nicht die beste.

Am nächsten Morgen fuhren wir früh in die nahen Ngong-Bergen zum Grab des Großwildjägers Finch Hatton. 😡

Einer Legende nach sollen sich Löwen auf das Grab gelegt haben. Vielleicht um zu verhindern, dass der Großwildjäger jemals wieder auftaucht. :mrgreen: Für uns musste die Hündin aus der Nachbarschaft ausreichen.

Danach wurde es interessanter: Wir fuhren zum Elefanten-Waisenhaus, das im Nairobi Nationalpark liegt. Zwischen 11:00 und 12:00 dürfen Touristen der Fütterung der Jungen Elefanten zuschauen. Entsprechend groß war der Andrang. Als erstes wurden die jüngeren Tiere gefüttert.

Erst gibt es spezielle Milch
dann etwas Grün
und ein Schluck Wasser zum Nachspülen.

Dann waren die älteren Tieren an der Reihe.

Auch die Dreijährigen bekommen noch Milch

Dann fuhren wir zu einer Kaffee-Plantage und lernten einiges über die Pflanzen und die Herstellung / Röstung von Kaffee.

Geerntet wird zweimal im Jahr. An der Pflanze bilden sich schon Blüten, während die Früchte noch reifen. Nach Erläuterung der unterschiedlichen Verfahren durfte auch probiert werden.

Bananen gab es auch auf der Plantage. Merkwürdigerweise wurden Bananen als Obst nicht in den Hotels und Lodges serviert. 🙁

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