Genug Bären in den Pyrenäen?

Die Frage, ob es nun genug Bären in den Pyrenäen gibt, stellte jetzt die regionale Zeitung.  Es wird in dem Artikel von einer angeblichen Obergrenze von 50 Bären gesprochen, die 1996 geplant worden sei. 46 Bären sollen in 2017 gezählt worden sein, aber wohl auf beiden Seiten der Grenze zwischen Spanien und Frankreich.

Und natürlich wird über die Verluste durch die bösen Bären geklagt. Niemand fragt aber, ob nicht die mehr als 7 Millionen Schafe zu viel sind, die in Frankreich die Berghänge kahl fressen und so die mögliche natürliche Vielfalt der Flora beschränken.

Da die Schafherden nicht mehr bewacht werden, auch nicht durch Schutzhunde, die ja regelmäßig gefüttert werden müssten, kommt es jährlich zu mehreren tausend Verlusten. Die sind eigentlich einkalkuliert – bis auf die, die durch Bären und Wölfe gerissen und durch staatliche Entschädigungen bezahlt werden. Um die wird dann großes Geschrei gemacht.

Und nebenbei: Das Lammfleisch, das in Frankreich konsumiert wird, wird mindestens zur Hälfte aus Irland und Neu-Seeland importiert.

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