Frankreichs Bauern gegen die Umwelt

Vor einigen Jahren waren unter der Präsidentschaft Hollande Schutzzonen zwischen Landwirtschaftsflächen und Schulen oder Altenheimen eingerichtet worden, weil es an einigen Schulen zu Vergiftungserscheinungen bei den Kindern gekommen war. In diesen Schutzzonen dürfen keine Pestizide mehr ausgebracht werden. Der Versuch lokaler Behörden, diese Zonen auf Wohngebäude zu erweitern, war an Klagen der Bauernverbände und der Landwirtschaftskammern gescheitert.

Nun sollen auch Schutzzonen zu Wohngebäuden eingerichtet werden. Dagegen haben die Bauernverbände FNSEA und „Jeunes agriculteurs“ (JA) zu Protesten aufgerufen. Es sollen (und wurden) Feuer des Zorns entfacht werden!

Damit beweisen die französischen Bauern ein weiteres Mal, dass Ihnen jedes Verständnis für die aktuellen Umweltprobleme abgeht. Der Klimawandel dient wohl nur dazu, weiter Subventionen zu verlangen. Selbst entsprechend zu handeln ist zu viel verlangt!

Diese Fotos zeigen, dass nicht nur Strohballen, sondern auch wieder Reifen verbrannt wurden:

https://www.ladepeche.fr/2019/09/25/la-colere-des-agriculteurs-sembrase-en-haute-garonne,8437392.php

Weitere Quelle:

http://www.lefigaro.fr/flash-actu/manifestations-d-agriculteurs-debuts-des-feux-de-la-colere-20190923

In anderen Ländern gehen die Jugendlichen für Maßnahmen gegen den Klimawandel auf die Straße, in Frankreich wollen die Bauern mehr Pestiziden und zünden Reifen an!

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