Meine F1-Testtage 2019 (I)

Durch den frühen ersten Grand Prix in Australien mussten die Tests auch früher beginnen. Ich wählte dieses Jahr die erste Woche, weil sie  vor dem Mobile World Congress lag.

Der Eintritt kostete zum Glück immer noch € 20,00 den Tag incl. der € 2,00 „Verwaltungsgebühr“. Als neue Variante gab es ein Ticket, das den mittäglichen Spaziergang durch die Boxengasse anbot. Doch was soll ein solcher Spaziergang, wenn die Boxen alle mit Stellwänden verschlossen bleiben? Daher habe ich mir den saftigen Aufpreis erspart.

Die große Tribüne an der Nord-Schikane war immer noch fertig und freigegeben.  🙁  Von dort ließen sich früher die Autos in der Schikane besonders gut fotografieren. Außerdem schien die Sonne ab Mittag schön auf die Plätze dort – sofern die Sonne denn schien.  😉

Klar, Stellwände wurden wieder geschoben Und in dieser Disziplin ist und bleibt Ferrari unangefochten Weltmeister!  🙁   Ich kann nur wiederholen, dass dieses Verhalten eine Missachtung des zahlenden Zuschauers ist. Die Pressefotografen stehen ja direkt neben den Boxen und werden von den Wänden kaum beeinträchtigt. Was soll denn der Zuschauer nicht sehen, was der Pressefotograf knipsen und veröffentlichen darf?

Hier die Fahrer laut Anmeldung: Am 19.2. war das Wetter nicht besonders warm (für Barcelona), aber trocken mit Wolken und zeitweiser Sonne.

Bei Williams war das Auto nicht fertig geworden, es stand nur in der Box. Auch nicht oft unterwegs – immerhin unterwegs  😉  – war Norris bei McLaren.

Ebenfalls neu in der Formel-1 ist Albon bei Toro Rosso.

   

Die Boxen-Mannschaft war fleissig am Putzen .

Nicht ganz so neu, weil schon als Ersatz eingesprungen, ist Giovinazzi bei Alfa Romeo, früher Sauber. Das Auto schien in der ersten Woche schon gut zu laufen.

Noch besser lief es bei Ferrari. Leclerc fuhr Tagesbestzeit! Ferrari setzt diese Jahr auf ein mattes Rot, keine attraktive Farbe.

Wenn man nicht so eifrig die Wände schieben müsste, würde man auch weniger Personal in der Box benötigen!

Bei Haas soll es Probleme mit dem Sitz gegeben haben. Daher fuhr Fittipaldi für Magnussen – manchmal.  😉

 

Bei Racing Point (ehemals Force India) testete Stroll, Sohn des neuen Eigentümers. Bei Racing Point (wie bei einigen anderen) wurde die Aerodynamik auf der Strecke getestet. Man kann das Gestell mit den Sensoren gut erkennen.

Mercedes ließ beide Fahrer testen. Hamilton war vormittags an der Reihe. Hatte Mercedes noch Probleme oder wollte man der Konkurrenz nicht alles zeigen? Bottas am Nachmittag gehörte auch nicht zu den Schnellsten.

Für Red Bull fuhr Gasly, der von Toro Rosso aufgestiegen ist.

     

 

Ricciardo, Vorgänger von Gasly, arbeitet jetzt bei Renault. Nachdem ein Teil des Heckflügels entflogen war, machte Ricciardo samt Restauto auch einen Abflug. Danach stand er für ein Interview zur Verfügung. Renault-Berater Prost spazierte später mit Presse-Vertretern an der Rennstrecke entlang. 

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