Ausflug zum Bassin d’Arcachon

Letztes Wochenende unternahmen wir einen Ausflug zum Bassin d’Arcachon und zur Dune du Pilat. Wir hatten dazu ein Hotel am Strand in Andernos-les-Bains gebucht. 

Am Freitag Mittag fuhren wir zunächst über die Autobahn Richtung Bordeaux und dann über breite, leere Landstraßen der Gironde zum Südrand des Bassin und von dort über Stadt-/Dorfstraßen durch eine ganze Reihe von Gemeinden zum Hotel. Es war schon eine langweilige Zuckelei mit Tempo-80 über diese Landstraßen 🙁 , noch mühsamer war dann die Fahrerei über die Dorfstraßen von Biganos bis Andernos-les-Bains.

Das Bassin ist ziemlich flach und wirkt bei Ebbe leer.  Bei Flut watet man viele Meter bei Andernos-les-Bains durch nicht einmal Knie-tiefes Wasser, das piss-warm ist. :mrgreen:

Am nächsten Morgen stand dann der Besuch der Düne von Pilat auf dem Programm. Die A660 bzw. N250 war ziemlich voll und es gab reichlich Stau. Zum Glück wollten die wenigstens zur Düne, sondern wohl nach Arcachon.

Der Parkplatz an der Düne war schattig, der Weg zu Aufstieg auch. Obwohl eine Treppe mit Betonstufen auf die Düne führt,  entschieden wir uns für den Aufstieg durch den Sand – bei vollem Sonnenschein.

Die Dune du Pilat ist die größte Wanderdüne Europas,  bis zu 110 Meter hoch, ca. 500 Meter breit, etwa 2,7 Kilometer lang und von Pinienwäldern umgeben.

Am Sonntag besuchten wird das Cap Ferret auf der gleichnamigen Halbinsel, die das Bassin fast verschließt. Wieder waren viele Autos unterwegs und es gab Staus – verursacht durch die Kreisverkehre der D106 – bis zu den ersten Ortschaften auf der Halbinsel.

Unser erster Halt war der Südzipfel – „La Pointe„. Von dort hat man einen guten Ausblick auf die Düne auf der anderen Seite.

Nächster Halt war am Leuchtturm von Cap Ferret. In Anbetracht der Temperaturen – 30° – haben wird uns den Aufstieg zu Fuß (kein Aufzug 🙁 ) erspart.

Letzter Halt war dann in L’Herbe, wo eine Kapelle im orientalischen Stil von einem Algerien-Heimkehrer im 19. Jahrhundert direkt am Strand erbaut worden war. Bei L’Herbe schien das Bassin etwas tiefer zu sein – zumindest bei Flut.

Die Abendessen nahmen wir in Andernos-les-Bains ein. Obwohl in der Bucht Austern gezüchtet werden, war die örtliche Gastronomie doch sehr von den touristischen Standardgerichten wie Pizza und Burger geprägt.

Montag ging es dann zurück.

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