Weniger Pestizide im Bordeaux-Wein

Die Zeitschrift UFC-Que choisir hat wieder einmal Weine auf Pestizid-Rückstände testen lassen. Diesmal hat sie sich auf 40 Bordeaux-Weine konzentriert und fest gestellt, dass der Pestizidgehalt auf ein Drittel gegenüber ihrem Test von 2013 gesunken sei.
2013 hatte man aber Weine aus ganz Frankreich getestet. Dabei hatte man 33 verschiedene Rückstände gefunden. Nun hat man nur noch 11 verschiedene Rückstände ermittelt. Der durchschnittliche Pestizidgehalt soll von 268 µg/l auf „nur“ 91 µg/l zurückgegangen sein.
(Zum Vergleich: Grenzwert für Trinkwasser 0,5 µg/l, ab 5 µg/l darf Wasser nicht mehr zur Trinkwasseraufbereitung genutzt werden.)

3 Weine galten als rückstandsfrei: Château Durfort-Vivens, Château Pontet-Canet, Château Clerc Milon. Und 3 Weine enthielten nur noch geringe Spuren: Château Beychevelle , Alter Ego de Palmer, Château Malescot Saint-Exupéry.

Die gefundenen Rückstände wurden als ungefährlich eingestuft – mit Ausnahme von Iprodion, das sich in „sehr geringen Mengen“ in den Weinen Château Prieuré-Lichine, L’Héritage de Chasse-Spleen, Mouton Cadet (Philippe de Rothschild) befand.

Quellen:
http://www.sudouest.fr/2017/12/27/vins-de-bordeaux-il-y-a-trois-fois-moins-de-pesticides-qu-en-2013-4067237-713.php

http://www.lefigaro.fr/flash-actu/2017/12/28/97001-20171228FILWWW00014-moins-de-pesticides-dans-les-vins-de-bordeaux.php

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